Deutschlands Startup Szene ist Schlusslicht

Man stellt sich nach wie vor gerne vor, dass Deutschland top ist – in jedem Bereich. Und wenn man sich manche Ecken Berlins ansieht, könnte der Eindruck entstehen, dass Deutschland das El Dorado für Gründer sei. Doch, stimmt das wirklich? Die Zahlen zeichnen leider ein ganz anderes Bild.

Wer aktuell in Deutschland gründen will, muss entweder vorab sehr vermögend sein, oder sich mit wenigen Mitteln zufrieden geben, sich auf Eigeninitiative und Doppelbelastungen einstellen. Die Zahlen, die der Global Entrepreneurship Monitor uns vorlegt, sind ziemlich duster in punkto Deutschland und Gründen. In dieser Untersuchung kommt Deutschland gerade mal auf Platz 41 als Land der Gründer. Untersucht wurden hierbei 43 Länder, so dass man schon fast von einem Schlusslicht sprechen muss, nur Polen und Italien stehen im Ranking hinter Deutschland. Angeführt wird die Liste übrigens von Angola. Die Quote für Neugründungen in den letzten Jahren liegt in Deutschland noch unter 5 Prozent, allen anders lautenden Spekulationen zum Trotz.

Traurige Zahlen, aber man soll nicht aufgeben

Die Gründungsexperten, die sich hier äußerten, geben zwar an, dass Deutschland gute strukturelle Bedingungen zum Gründen aufweise. Also sollte es klappen mit dem Gründen, nur hapert es am Zugang zu größeren Kapitalströmen, die nun einmal zu Beginn essentiell sind. Hier kamen bei der Umfrage traurige Zahlen zum Vorschein. Ca. 50 Prozent der Befragten gaben an, dass sich sich mit ausreichend Investorenkapital ausgestattet sehen. Der Rest hofft auf Hilfe von Vater Staat. Doch, reicht das aus, um den Mut zum Gründen aufzubringen?

Die Zukunft könnte rosiger aussehen

Der Staat kann sich zum Beispiel durch die Gewährung günstiger Kredite als Unterstützer von Start-up Formen hervor tun. Bislang ist das aber nicht ausreichend der Fall, so dass viele Gründer jetzt auf den so genannten Zukunftsfonds setzen. Zehn Milliarden Euro sollen in den nächsten neun Jahren (Stand: 2021) in Richtung Gründer fließen. Das klingt erst einmal nach viel Geld, aber für wen soll es reichen, wer erhält wie viel etc.? Aktuell bieten sich von daher eher andere Quellen an, im Wesentlichen ist das Geld von privaten Investoren. Das ist keine allzu befriedigende Lage, denn laut Experten müsste allein der erwähnte staatliche Fonds das Fünffache betragen, um Deutschland aus dem traurigen Tief in der Gründerszene heraus in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Ich will aber jetzt gründen – was ist zu tun?

Wer heute – und so bald wie möglich – gründen will, sollte nicht einfach auf bessere Zeiten hoffen bzw. auf den Staat als “Macher” setzen, sondern sich nach Finanzierungsmöglichkeiten umsehen, bei denen andere Wege beschritten werden. So könnte die MatrixChange eine Chance sein. Startups können mit der Tokenisierung Kapital sammeln. Die Emittenten werden zuvor gründlich von MatrixChange geprüft, damit Kapitalgeber und Anleger sicher sein können, dass alles seriös abläuft. Hören Sie dazu den Podcast mit MatrixChange Geschäftsführer Matthias Gerbers, in dem er auf die Tokenisierung eingeht und welche Vorteile Sie als Emittent haben.

Related Posts

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Translate »