Die digitalen Währungen und deren Einfluss auf das Bargeldsystem, im modernen Zeitalter

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Der deutsche Konsument ist eigensinnig, denn er liebt sein Bargeld und möchte ungern darauf verzichten. Obwohl das Bargeld momentan einen hohen Stellenwert hat, zahlen immer mehr Menschen mit der Bankkarte oder mit dem Smartphone. Angesichts der ständig weiterentwickelten Technologie, werden in Zukunft mehr Menschen digital bezahlen und das Bargeld wird immer weiter an Bedeutung verlieren. In 5 Jahren soll es soweit sein! Die EZB möchte den digitalen Euro einführen. Was es damit auf sich hat und was das für den Kunden bedeutet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

EZB betont: Der digitale Euro stellt keinen Bargeldersatz dar!

Die EZB hat klargemacht, dass der digitale Euro keinen Ersatz für das Bargeld darstellen soll. Der digitale Euro soll lediglich eine Alternative bieten und dient nicht dazu, das Bargeld aus dem Verkehr zu ziehen. Die Idee dahinter ist, dass der digitale Euro über das Smartphone oder über das Internet verfügbar ist und wie ein weiteres Zahlungsmittel behandelt wird. Die Transaktionen sollen sicherer werden, wie die EZB-Chefin Christine Lagarde verlauten ließ.

Viele Konzerne machen es vor – der Traum von der eigenen, digitalen Währung

Technologiekonzerne, wie z.B. Facebook, arbeiten an ihrer eigenen digitalen Währung. Einige Behörden sind beunruhigt und kritisch, weshalb sich der Fortschritt in die Länge zieht. Die Facebook Währung wurde mittlerweile umbenannt. Aus Libra wurde Diem und die Währung ist inzwischen an den Dollar gebunden. Bis zur Einführung vergeht noch etwas Zeit, aber wenn die Facebook Währung erst einmal verfügbar ist, könnten Millionen Menschen damit ihre Bezahlungen tätigen. Die Digitalwährung ist an das uns bekannte Finanzsystem gebunden. Anders verhält es sich mit den Kryptowährungen, von denen es mittlerweile etwa 5000 gibt. Die Kryptowährungen sind nicht an die EZB gebunden und daher sind Käufe weniger kontrollierbar.

Andere Länder machen es vor! Die Digitalisierung des Währungssystems steht weltweit bevor

Die Chinesen und die Russen machen es vor. Der digitale Yuan, der digitale Rubel, das sind neue Währungskonzepte, die in der modernen Welt zum Einsatz kommen sollen. Schweden bastelt am E-Krona und die EU möchte den E-Euro einführen. Die EZB hat grünes Licht gegeben, um dem E-Euro den Weg frei zu machen. Das System basiert, wie die Kryptowährungen, auf einer Blockchain. Während Bitcoins und andere Kryptowährungen der Geldanlage dienen, sind digitale Währungen für den alltäglichen Zahlungsverkehr gedacht. Bald schon werden wir an der Supermarktkasse, beim Bäcker oder beim Metzger mit der digitalen Währung einkaufen können und müssen keinen Geldbeutel mehr mit uns herumtragen. Auf der anderen Seite sehen Skeptiker die Gefahr der ständigen Kontrolle. Der Mensch, seine Bedürfnisse, Anforderungen, Wünsche und Einkäufe werden sichtbar, das Kaufverhalten zeichnet sich ab.

Digitale Währungsformate und die Idee dahinter

Ein Manko für den E-Euro ist, dass die Digitalwährung keine Zinsen einbringen kann. Anders als beim Sparkonto, wird es für den E-Euro keine Zinsen geben. Die Währung soll lediglich als Bargeldersatz dienen. Sie verhalten sich so, als ob Sie gerade Bargeld aus der Tasche holen. Für das Bargeld im Geldbeutel gibt es schließlich auch keine Zinsen. Vorteilhaft ist die schnelle Übertragung in ein Wallet, ohne Gebühren und ohne lange Wartezeit. Das gute, alte Bankkonto wird mit der digitalen Währung unnötig. Der Arbeitgeber beispielsweise, kann das monatliche Gehalt einfach auf das Wallet des Mitarbeiters übertragen. Selbst Menschen, die bislang kein eigenes Bankkonto eröffnen konnten, haben die Möglichkeit am Finanzsystem teilzuhaben.

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