Fondsstandortgesetz öffnet Türen für Kryptofonds

Fondsstandortgesetz öffnet Türen für Kryptofonds

Das neue Fondsstandortgesetz und die damit verbundenen Neuerungen für Kryptowährungen

Das Fondsstandortgesetz soll den deutschen Fondsstandort attraktiver machen und das Investitionspotential ausweiten. Erfahren Sie in diesem Beitrag, was es mit dem Fondsstandortgesetz und dem geänderten Kapitalanlagegesetzbuch auf sich hat. Finden Sie neue Anlagestrategien, die mit dem Gesetz zugelassen werden. Machen Sie sich schlau, bevor das Standortgesetz für Fonds am 02.08.2021 in Kraft tritt.

Schon bald können Fondsanleger auch in Kryptowährungen investieren, denn das neue Fondsstandortgesetz bietet neue Anlagemöglichkeiten und Spezialfonds an. Bis zu 20 % aller Spezialfonds können in Kryptowährungen angelegt werden. Ist das nun gut oder schlecht? Welche Gewinnbesteuerung hat der Anleger in naher Zukunft zu erwarten? Was kommt auf den Anleger zu und wie kann er sich seiner Investition sicher sein? Erfahren Sie, wie Sie Ihr Vermögen zielgerichtet und zukunftsorientiert anlegen und welche Strategien, die besten Gewinne versprechen.

Verlieren die Kryptowährungen durch das neue Fondsstandortgesetz ihre Lukrativität?
Wenn Sie Ihre Krypto Gewinne bisher für ein Jahr behalten haben, dann waren diese Gewinne umsatzsteuerbefreit. Mit dem neuen Fondsstandortgesetz soll sich diese Befreiung nur auf Gewinne beziehen, die der Anleger für 10 Jahre zurückbehalten hat. Dieser Teilbereich erntet heftige Kritik. Der lange Zeitraum von 10 Jahren koppelt sich an das ohnehin große Anlagerisiko. Diese Haltefrist Verlängerung und Gesetzesänderung macht Krypto-Gewinne unattraktiv und könnte einen negativen Einfluss auf den Kryptowährung Handel haben.

BAFIN hat das Augenmerk auf nicht lizensierte Exchanges gelegt – LeBit stellt Service ein!
Die Bundesaufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungsaufsicht konzentriert sich gerade auf die Plattformen, die noch keine gültige Lizenz besitzen. Ein gutes Beispiel ist der niederländische Krypto Anbieter LeBit, der seine Dienstleistung und seinen Service, für deutsche Kunden vorerst eingestellt hat. Die BaFin hat LeBit aufgefordert, als nicht lizensierter Anbieter, die Krypto-Börsenaktivität einzustellen. Das Lizenzverfahren ist noch in vollem Gange. Nur ärgerlich für die vielen Kunden, denn diese können den Anbieter nur noch per E-Mail erreichen. Wer an sein Guthaben herankommen möchte, der muss seine Anfrage über die LeBit-Email Adresse tätigen. LeBit ist bemüht, die Lizenz zu erhalten und könnte schon bald wieder für seine Kunden verfügbar sein.

Fazit: Bundesfinanzministerium mit unrealistischen Vorstellungen beim Kryptohandel
Gut ist, dass sich die Ministerien um die Sicherheit der Anleger und Händler bemüht. Gut ist, dass die Lizenzen so vergeben werden, dass sie nach deutschem Recht und Gesetz behandelt werden können. Schlecht ist, wenn sich das Bundesfinanzministerium mit unwirklichen Vorschlägen durchsetzen will, dass dieses Konzept unwirtschaftlich und unattraktiv macht. Das Fondsstandortgesetzt beinhaltet neue Perspektiven und Möglichkeiten, aber auch unrentable Haltungsfristen, die noch stark hinterfragt werden müssen.

 
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