Kryptowährungen auf Regulierungskurs – SEC-Chef Gary Gensler will Anlegerschutz voranbringen

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Was den Kryptowährungen bislang fehlte, war die Regulierung und Kontrollierbarkeit. Kryptowährungen werden über die dezentrale Blockchain gehandelt, allerdings ohne staatliche Aufsicht und Regulierungskonzepte. Diese Tatsache hielt viele vorsichtige Anleger zurück, doch das soll sich nun bald schon ändern. Mit dem neuen Chef der US-Börsenaufsicht, Gary Gensler, soll mehr Akzeptanz und Vertrauen für den Bitcoin geschaffen werden, wie wir in unserem letzten Podcast bereits berichteten. Gary Gensler von der US Securities and Exchange Commissions, richtet seinen Fokus auf die Sicherheit der einzelnen Anleger und auf den allgemeinen Anlegerschutz. Seiner Meinung nach, steht es jedem selbst offen, ob er sich auf Spekulationen am Markt beteiligt. Dennoch sollte es Maßnahmen geben, die den Blockchain User vor betrügerischen Übergriffen schützen können.

Gary Gensler SEC-Chef mit innovativen Regulierungsplänen für Kryptowährungen

Der Handel mit Token und Kryptowährungen auf der Blockchain ist für viele potentielle Anleger nicht sicher genug. Es fehlt an Regulierungsmaßnahmen, an Aufsicht und Kontrolle. Gary Gensler zieht die Schaffung eines intelligenten Aufsichtssystems in Betracht, um allen Anlegern mehr Sicherheit bieten zu können. Der SEC-Chef sagt, dass er generell neutral gegenüber der neuen Technologie eingestellt ist. Er gab drei Jahre lang Unterricht in Sachen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie an der Eliteuniversität MIT Massachusetts Institute of Technology. Gary Gensler ist nicht irgendein Theoretiker, sondern ein Mensch, der weiß wovon er spricht. Er hat den Kongress darum gebeten, ein gesondertes Gesetz zu erlassen, dass der SEC Aufsichtsbehörde mehr Überwachungsbefugnis für den Kryptowährung Handel eingesteht. Viele digitale Assets fallen bereits in den Aufsichtsbereich der SEC. Laut Gensler werden zahlreiche Kryptowährungen, wie auch der Bitcoin, wie Rohstoffe gerechnet, dabei müsste man sie eigentlich wie Wertpapiere behandeln. Gensler ist sich sicher, es sind Kryptowährungen fälschlicher Weise nicht im SEC Aufsichtsbereich, weil sie nicht als Wertpapiere registriert wurden und wie Rohstoffe behandelt werden.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Beispiel Stablecoin

Ein besonders gutes Beispiel liefert der Stablecoin, um das Geschehen genauer betrachten und beschreiben zu können. Gensler, der auch im Finanzministerium tätig ist und der Arbeitsgruppe des Präsidenten angehört, hat erst kürzlich in einer Diskussionsrunde über die Auswirkungen der Stablecoins Krypto-Token gesprochen. Der Stablecoin wird mittlerweile durch den Dollar gestützt. Dieser Krypto-Token hat sich fest im Krypto-Handelssystem etabliert und stabilisiert. In der Diskussionsrunde stellte man sich offen die Frage, was wohl passiert, wenn sich herausstellt, dass der Stablecoin nicht seinen versprochenen Wert einhalten kann. Die echte Kryptoglaubwürdigkeit ist laut Gensler hier gegeben, weshalb der Ansturm auf die Banken ausbleiben würde.

Kryptowährungen sollen mit Regulierungskonzepten stabilisiert werden

Wie viele Anleger bereits zu spüren bekommen haben, reichen kurze Kommentare von einigen Prominenten aus, um den Kurs der Kryptowährungen negativ zu beeinflussen. Kurz um, die Kryptowährungen reagieren auf verschiedenste Einflüsse empfindlich mit dementsprechenden Kursschwankungen. Während der Bitcoin Handel über die Blockchain nachvollziehbar ist, sind die Kryptowährungen und der Handel nicht reguliert. Dies wird sich in Kürze ändern, denn der neue SEC-Chef Gary Gensler hat große Pläne, um den Handel sicherer zu machen und um den Anlegerschutz garantieren zu können.

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