Tokenisierung von Immobilien: Wie funktioniert Eigentum auf der Blockchain?

Bei Kryptowährungen und Blockchaintechnologie kommt einem meistens Bitcoin oder Ethereum in den Sinn. Dabei können Kryptos eben mehr, als “nur” als Bargeld-Ersatz, potentieller Inflationsschutz oder als Wertspeicher agieren. Der Schlüssel dazu sind im dezentralisierten Finanzwesen sogenannte Smart Contracts, die ohne korrumpierbaren Mittelsmann effektiv Eigentum verbriefen, oder wie es in der Blockchain-Welt heißt: eine Tokenisierung.

Was genau macht die Tokenisierung?

Grundlage hierzu ist ein Krypto-Netzwerk mitsamt Blockchain, in der Praxis ist das aktuell primär Ethereum. Bitcoin selbst bringt hingegen nicht die dafür notwendigen Features, namentlich Smart Contracts, mit. In diesem Ethereum-Netzwerk wird ein Token erstellt, der einen bestimmten Eigentumswert wie z.B. eine Immobilie abbildet. Die Anzahl der Token kann indes einen anteiligen Wert ausmachen. Gibt es also beispielsweise 100 Token und ein Anleger erhält einen davon, gehört ihm damit effektiv 1/100 der tokenisierten Immobilie.

Welche konkrete Rolle spielen die Blockchain und ein Smart Contract dabei?

Beides impliziert größtmögliche Sicherheit durch Transparenz und Dezentralität. Die generellen Vorteile einer Blockchain bleiben erhalten, sie wird also dezentral verwaltet, ist nicht rückwirkend veränderbar und daher immer 100 % authentisch und transparent.

Ein Smart Contract ist gewissermaßen ein intelligenter, sich selbst “verwaltender“ Vertrag. Mit Hilfe einer Programmiersprache wird also ein Vertrag geschrieben und auf die Blockchain abgelegt, der unter Eintreten der Voraussetzung Y automatisiert das Event Z auslöst. Der Vertrag funktioniert völlig ohne Mittelsmann, agiert daher gegenüber allen Parteien immer neutral und ist nicht korrumpierbar. Smart Contracts gelten daher als vielversprechender Kandidat für ein sicheres, faires und kostengünstiges Vertragswesen der Zukunft.

Diese Möglichkeiten lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise einsetzen: zum Beispiel um eine Art Crowd-Finanzierung der Immobilie zu ermöglichen oder um Erträge einer Bestandsimmobilie regelmäßig, gleichmäßig nach dem jeweiligem Token-Anteil automatisiert auszuschütten.

Welche Vorteile bringt die Finanzierung mittels Tokenisierung mit sich?

Der entscheidende und größte Vorteil ist der Umstand, dass sich der Vermögenswert, also beispielsweise die Immobilie, durch die beliebige Anzahl an gesamt verfügbaren Token beliebig oft teilen lässt. Es wäre also durchaus möglich, eine Immobilie in 10.000 kleine Stücke zu “zerteilen”, indem 10.000 Token ausgegeben werden. Das unterstützt vor allem den Crowdfinancing-Ansatz, ermöglicht aber vielmals auch Privatanlegern überhaupt erst, an solchen potentiell lukrativen Investitionen teilzuhaben. Selbige waren in der Vergangenheit, nicht zuletzt aufgrund des enormen Aufwands des “traditionellen Weges”, eher vermögenden Anlegern vorbehalten.

Die Vorteile für den Anleger in der Übersicht:

Interessierte Kapitalanleger können bereits mit einem überschaubarem Kapitaleinsatz in die Immobilienbranche einsteigen, wie z.B. beim QBIC-Token über die MatrixChange und sich zugleich sicher sein, dass die laufenden Kosten geringer als auf dem traditionellen Weg ausfallen. Über dezentrale Exchanges wie der MatrixChange, über die einfach private Transaktionen (P2P) möglich sind, lassen sich Anteile am Eigentum schnell, agil und 24/7 kostengünstig handeln. So ist es Anlegern leicht möglich, auf dem freien Markt zusätzliche Anteile am Sachwert zu erwerben oder vorhandene Anteile abzustoßen. Die Smart Contracts sind automatisiert, die Vertragsbedingungen stets öffentlich einsehbar und nicht korrumpierbar. Smart Contacts bevorteilen keine Partei, was in absoluter Sicherheit resultiert.

Vorteil für den Emittenten eines Token:

Die Tokenisierung erspart Emittenten den Weg über Banken oder Vermittler und ermöglicht eine günstigere und schnellere Abwicklung. Mit der Tokenisierung werden Marktmanipulationen erheblich reduziert, da jede Transaktion transparent und in Echtzeit erfolgt. Die Transaktionen sind über die Blockchain nachvollziehbar, unveränderlich und redundant. Sie werden aufgezeichnet und sind für alle Beteiligten, auch für die Aufsichtsbehörden, jederzeit einsehbar. 

Die Digitalisierung von Vermögenswerten könnte eine Branche und zugleich das Anlegerverhalten nachhaltig beeinflussen. Bisher steckt diese Branche noch in den Kinderschuhen: aber das tat jeder revolutionäre Trend einmal.

Unternehmen, die an der Tokenisierung oder einem Listing auf der MatrixChange interessiert sind, können unter contact@matrixchange.eu Kontakt aufnehmen.

Wir empfehlen interessierten Usern zudem noch einen Blick auf das von der MatrixChange tokenisierte Immobilienprojekt QBIC zu werfen. www.qbic-token.eu

 

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