Werden Fiat-Währungen in naher Zukunft ersetzt?


Kryptowährungen nehmen immer mehr an Fahrt auf. Zuletzt hat der Bitcoin wieder die 50.000$ Marke überschritten und zunehmend möchten auch Banken in diesem Sektor mitwirken und daran verdienen. Ripple bietet mit XRP in Japan on demand Liquidität für Grenzüberschreitende Zahlungen an, die nicht nur schneller ist als das Swift-System, sondern auch nur einen Bruchteil kostet als herkömmliche Überweisungen. Zahlreiche Menschen glauben, dass Kryptowährungen die Fiat-Währungen vom Markt drängen und dass Digitale Assets die Zukunft sind. Laut einer Umfrage in Moskau glauben etwa 14% der Bevölkerung, dass Kryptowährungen die bisher gekannten Währungsformate ersetzen werden. Nach ihrer Meinung wird das schon in den nächsten 5-10 Jahren passieren, während die Mehrheit der Befragten skeptisch bleibt.

Banken wollen vermehrt Bitcoin-Futures anbieten und ein Stück vom Kuchen abbekommen

Das sich das Anlegerpotential und der reguläre Zahlungsverkehr zunehmend digitalisiert, ist keine neue Feststellung. Neu jedoch ist, dass Banken an den Digitalen Assets und an Kryptowährungen Interesse zeigen und Produkte anbieten möchten. Zuletzt hat die Citigroup als internationale Bank bekannt gegeben, dass sie sich auf den Handel mit Bitcoin-Futures vorbereitet. Die Anleger und Kunden zeigen großes Interesse an der neuen Angebotspallette. Die Citigroup wartet lediglich auf die behördliche Zulassung in Großbritannien. Ab dem 13. September 2021 gibt es an der Terminbörse Eurex ein Europäisches Bitcoin Future, dass es ermöglicht Bitcoin-Kontrakte über Krypto-ETBs zu handeln. Eine der größten Hypothekenbanken in den USA, die United Wholesale Mortgage, möchte Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren und das soll schon bis zum Ende diesen Jahres erfolgen. Der Hypothekengeber möchte es ermöglichen, dass z.B. Hauskredite über die Kryptowährungen getilgt werden können. Paypal führt eine neue Funktion ein, die es ermöglicht, offene Rechnungsbeträge mit der “checkout with crypto” Funktion zu begleichen. Sämtliche Lebensbereiche werden digitalisiert und auch das Geldsystem befindet sich in einem Wandel.

Tokenisierung von Digitalen Assets ist ein weiterer Grund für den rasanten Fortschritt

Alle Vermögenswerte lassen sich tokenisieren, sogar ein Laib Brot oder eine luxuriöse Villa. Egal um welches Produkt es sich handelt, sämtliche Vermögenswerte lassen sich in viele Token aufteilen und über die Blockchain darstellen. Mittlerweile gibt es in der Finanzwelt einen Trend, der mehr und mehr zunimmt. Der Trend richtet sich auf die Tokenisierung von Digitalen Assets, was den Anlegern und Sparern erhebliche Vorteile verschafft. Die Transaktion verläuft, dank des Smart Contract, wesentlich schneller und unbürokratischer. Private Anleger, Sparer aber auch institutionelle Investoren haben großes Interesse an tokenisierten Assets und Anbieter von Security Token, wie z.B. Kapilendo oder Wiwin verzeichneten im Jahr 2019 und 2020 große Mengen an Verwahrvermögen.

Fazit: Es ist gut möglich, dass Fiat-Währungen durch Kryptowährungen ersetzt werden

Die Digitalisierung ist auch von Seiten der Bundesregierung immer wieder ein großangelegtes Thema. Das Bargeld soll in naher Zukunft verschwinden. Bargeldzahlungen auf Bankkonten, die 10.000EUR übersteigen, können künftig nur mit einem Herkunftsnachweis eingezahlt werden. Der 500 Euro Schein hat seit dem Jahr 2019 ausgedient, dafür gibt es immer mehr digitale Anlageformate und digitale Vermögenswerte, wie z.B. Token. Kryptowährungen und digitale Zahlungsmittel werden zunehmend anerkannt und in den kommenden Jahren wird sich das Finanzsystem wandeln. China führt 2022 den digitalen Yuan ein, Europa prüft den E-Euro. Viele Menschen bleiben skeptisch, denn mit der fortschreitenden Digitalisierung entstehen auch Einschränkungen und neuartige Kontrollfunktionen.

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