Wie die EU den Handel mit Bitcoin und Co. regulieren will

EU will den Handel mit Bitcoin regulieren

In China greift die Regierung bereits in den Handel mit Kryptowährungen ein. Auch die EU plant jetzt die Regulierung des Finanzmarktes für Krypto-Werte.

Die Kurse von Kryptowährungen stürzten zuletzt ab, da kritische Stimmen in China laut wurden. Ähnliche Schritte für die Regulierung des Handels sind nun auch in der EU geplant, wie der Tagesspiegel berichtet. Unternehmen wie Amazon oder Facebook, die über mehrere Millionen Nutzer verfügen, wollen künftig digitale Devisen anbieten. Der Bitcoin musste gerade dramatische Kursverluste verzeichnen. Andere Kryptowerte befinden sich im Aufbau. Für die Regulierung von Krypto-Werten will die EU ihre Chancen nutzen und weltweit Standards setzen.

Zugang zum Finanzmarkt durch Tokenisierung
Es gibt aktuell über 9.900 Krypto-Werte, die einen Gegenentwurf zum heutigen Finanzmarkt darstellen. Die Tokenisierung, wie sie bei MatrixChange vorgenommen wird, ermöglicht den Zugang zu sonst nur schwer handelbaren Vermögenswerten wie Rohstoffe, Immobilien oder Kunstgegenstände auch für Anleger mit geringem Budget. Auf der Basis einer bereits vorhandenen Blockchain werden Token als virtuelle Wertmarken ausgegeben, die nach Einschätzung von Beobachtern die Finanzwirtschaft kräftig aufmischen können. Bis 2029 sollen Schätzungen zufolge etwa 10 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts auf Token gespeichert sein.

Die Pläne der EU zur Regulierung
Mit Bitcoin sind bereits Zahlungen möglich. Auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg plant die Einführung einer eigenen digitalen Devise. Wie Stefan Berger, Finanzmarktexperte der Union im Europa-Parlament gegenüber dem Tagesspiegel betont, darf Mark Zuckerberg nicht zur Zentralbank werden. Es geht um die Souveränität der staatlichen Regulierung in der digitalen Welt. Schon 2020 hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur Regulierung vorgelegt. Das Europa-Parlament will seine Position im September beschließen. Die Regulierung soll sich auf die Token als handelbare Sachwerte sowie auf Stable Coins beziehen. Die EU-Kontrollbehörden sollen für den Finanzmarkt relevante Token vor der Zulassung prüfen, um eine ernsthafte Bedrohung der Währungshoheit der EZB und der Finanzstabilität im Euro-Raum zu verhindern. Betroffen sind handelbare Token mit einem Umlaufwert von mindestens fünf Millionen Euro.

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